Ideale Omaha Poker Hände

Es ist einfach, bei Texas Holdem die beste Hand zu ermitteln. Aber mehr und mehr Leute spielen Omaha Poker, das schon etwas anspruchsvoller zu spielen ist. Dabei werden vier Hole Cards, statt zwei wie bei Texas Holdem, gedealt. Da bei Holdem zwei Asse die beste Starthand darstellen, denken viele Leute, dass vier Asse bei Omaha logischerweise die beste Hand sein müssen, doch das ist eine gefährliche Fehleinschätzung.

Und es gibt einen guten Grund dafür. Bei Omaha Poker erlauben es die Regeln lediglich zwei seiner Hole Cards zu verwenden, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Vier Asse sind daher eine schlechte Hand, denn am Flop wird kein weiteres Ass mehr kommen. Sie haben daher nur ein Paar.

Das beste wäre daher, Sie hätten nur zwei Asse, denn dann bestünde die Chance auf einen Drilling oder einen Poker.

Ebenso schlecht ist es vier Karten der gleichen Farbe gedealt zu bekommen, zwei Karten jeweils einer Farbe ist bedeutend besser. Vier Karten der gleichen Farbe reduzieren die Chance auf ein Flush dramatisch, denn damit liegen weniger Karten dieser Farbe im Kartendeck. Wenn Sie zum Beispiel zwei Karten in Herz bekommen haben liegen noch elf Karten in Herz im Deck, wenn Sie jedoch vier Karten in Herz bekommen haben, dann liegen nur noch neun Karten in Herz im Kartendeck. Ihre Wahrscheinlichkeit ein Flush zu bekommen sinkt also dramatisch.

Jetzt wissen wir also was eine schlechte Hand in Omaha Poker ist, doch was sind gute Hände? Obwohl Omaha populär ist, sind seine Regeln nicht so bekannt wie die von Texas Holdem. Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten gute Hände zu bilden, so dass selbst die fortgeschrittensten Spieler nicht alle Möglichkeiten analysieren können. Aber es ist durchaus einfach einige Grundregeln zu verstehen.

Erstens, eine sehr gute Starthand ist A-A K-K double suited. Mit anderen Worten A-A in einer Farbe und K-K in einer Farbe. Diese Hand gibt Ihnen die Möglichkeit auf zwei Paare, ein Straight oder ein Flush. Sie sollten sich allerdings nicht zu sehr auf Paare verlassen, denn diese sind am wenigsten wertvoll und werden bei Omaha leicht geschlagen.

Wenn Sie keine guten Hände bekommen, dann spielen Sie am besten sehr konservativ. Achten Sie auf die Farbe Ihrer Karten und auf den Wert. Wenn eine der beiden Kategorien nach dem Flop passt, haben Sie gute Chancen